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Rückblick Anradeln 2012 in Haselünne

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Anradeln wieder ein Erfolg – 1200 Teilnehmer erreichen Haselünne am 22. April

Begeisterte Radfahrer trotzen dem Regen Haselünne.

"Lieber ein Anradeln bei schlechtem Wetter als eine verregnete Saison." Mit einer Prise Galgenhumor hat Haselünnes Bürgermeister Werner Schräer am Sonntagmorgen den Startschuss für eine der Strecken des fünften Emsland-Anradelns gegeben. Insgesamt waren 1200 Pedaleure dabei. "Wenigstens haben wir keinen Schnee", hatte Schräer noch hinzugefügt. Seine Stadt war nicht nur Startpunkt für eine "Rund-um-Haselünne-Strecke", sondern auch Ziel der gesamten Sternfahrt.

"Wir waren bereits am vergangenen Mittwoch ausverkauft", freute sich auch Uwe Carli, Geschäftsführer der Emsland Touristik. Skeptisch blickte Carli, der in enger Kooperation mit den örtlichen Tourist Informationen und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC die Touren organisiert hatte, auf sein Handy. Ein Blick auf das Wetterradar zeigte: "Es sieht nicht gut aus." Was folgte, war ein typischer April-Mix aus heftigen Schauern und sonnigen Abschnitten.

19 Strecken führten die mehr als 1200 Teilnehmer aus allen Regionen des Emslandes nach Haselünne. Hier hatten die städtischen Touristiker das Anradel-Fest auf dem Berentzen Hof hervorragend vorbereitet. Landrat Reinhard Winter freute sich, dass seine "Landsleute" dem Wetter trotzten: "Die Emsländer sind wetterfest und lieben das Radfahren", sagte er und wies auf das 3500 Kilometer lange Radwegenetz im Emsland hin. "Radfahren im Emsland - das wird von Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen geschätzt." "Wir werden in den kommenden Jahren viel tun müssen, um die in Teilen sanierungsbedürftigen Strecken auszubessern."

Vor der Kulisse des Westerholt'schen Burgmannshofes und des Berentzen Hofes erwartete die Radler ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, großer Tombola und Info-Ständen sowie Kaffee und Kuchen. Wer mitgeradelt war, nahm automatisch an der Verlosung teil. Der Berentzen Hof lud zu kostenlosen Führungen durch das Stammhaus der Firma Berentzen ein. Für die musikalische Unterhaltung mit Auszügen aus bekannten Musicals sorgte Wolfgang Kohne aus Haselünne. Die Teilnehmer waren wie in den Vorjahren begeistert.

"Ich bin volle Kanne ohne Pause von Lingen nach Meppen gefahren, weil die anderen schon weg waren", erzählte zum Beispiel die 68-jährige Monika Kues und fügte hinzu, "natürlich ohne E-Bike".Für die Geester Gruppe berichtete Maria Hanenkamp: "Wir hatten Glück und Rückenwind, die Stimmung war super." Und auch Hermann Kufeld aus Dalum, immerhin 83 Jahre alt, war begeistert. "Ich bin gut trainiert und fahre nach dem Anradelfest wieder die 30 Kilometer zurück. Das entspricht einer Tagestour". Ludger Brunn und Reinhard Frischemeier verbringen zurzeit ihren Urlaub im Hotel Pöker in Meppen. "Wir haben von diesem Anradeltag gelesen und uns spontan zum Mitfahren entschlossen. Das Emsland ist eine wunderbare Radfahrerregion". Jeden Tag fahren die Urlauber 60 bis 70 Kilometer. Gerda Terfehr und ihre Tochter Ursula kamen mit 50 Radfahrern aus Lathen nach Haselünne und wollten auch per Rad zurück - immerhin 40 Kilometer. In Papenburg waren zum Start gegen 7 Uhr noch die letzten Nachtschwärmer auf zum Teil wackeligen Beinen auf dem Heimweg, als vor dem Gebäude der Sparkasse Emsland am Untenende mehr als 30 Fahrradfreunde in den Sattel stiegen. Sie hatten sich zum "Anradeln" einiges vorgenommen. Geführt von Mitgliedern des ADFC Papenburg, ging es in Richtung Haselünne - insgesamt 65 Kilometer weit. "Ich wünsche allen, dass die Kette, Reifen und Wetter halten", rief Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Achim Akkermann den Startern zu. Kurz bevor es losging, setzte bereits leichter Regen ein. Für die Fahrradfahrer war das aber kein Problem. Sie hatten sich entsprechend ausgerüstet. "Natürlich haben wir Regenklamotten dabei", sagte Heinz-Hermann Hackling. Der Aschendorfer nahm die Strecke zusammen mit Hans-Hermann Kruth in Angriff. Beide sind leidenschaftliche Fahrradfahrer und nehmen die Radfahr-Angebote der Emsland Touristik regelmäßig wahr. Und auch die Lust, aus dem Fahrradsattel heraus immer wieder etwas Neues zu entdecken, ist ungebrochen. So hat sich Kruth bereits den Radwanderführer des Magazins "rad & tour" aus dem Medienhaus Neue OZ mit 16 Radtouren quer durchs Emsland zugelegt. Spätestens jetzt also kann die Fahrradsaison beginnen. 2013 werden alle Sternfahrten des Anradelns in die Schifferstadt Haren führen.

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