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Rückblick Anradeln 2016 in Meppen

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Bilder:©Emsland Touristik Sandra Ludden, Birgit Janknecht

Beitrag Anradeln ev1.tv

1500 Radfahrer aus dem gesamten Emsland trotzten Wind und Wetter und fuhren zum Saisonstart nach Meppen. Hier wurde das Anradeln 2016 gefeiert.
Bericht: Henrik Hille

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1500 Pedalritter fahren am 24. April quer durchs Emsland

Um 10.50 Uhr ist am Sonntag in Haren unter den Marktdächern der Startschuss zum 9. Anradeln gefallen. In diesem Jahr starteten die geführten Radtouren aus dem ganzen Emsland Richtung Meppen. Rund um die Koppelschleuse feierte die Tourist-Info Meppen (TIM) ihr 25-jähriges Bestehen, ein Kunst-, Kultur- und Genussmarkt begeisterte die Besucher.

"Beim Fahrradfahren gibt es kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung." Diesen Spruch hörte man an diesem Sonntagnachmittag an der Koppelschleuse in Meppen sehr oft. Dort, wo sich 1500 Fahrradfahrer zum 9. Anradeln trafen und gemeinsam über den Kunst-, Kultur- und Genussmarkt schlenderten. Selbst immer wieder einsetzende Regenschauer konnten ihnen nichts anhaben.

Landrat Reinhard Winter und Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein waren zwar nicht mit dem Rad zur offiziellen Eröffnung gekommen, lobten aber das Durchhaltevermögen der Radfahrer und stellten abermals heraus, wie wichtig der Fahrradtourismus für das Emsland sei. "Wir sind einfach eine Fahrradregion, viele Urlauber kommen nur her, um unsere tollen Wege kennenzulernen, und heute sieht man, wie gut dieses Fest auch von den Einheimischen angenommen wird", sagte Knurbein und blickte auf die geschätzt 4000 Besucher an der Koppelschleuse.

Das Emsland ist Fahrradland. Das werde auch mit dem Anradeln besonders deutlich, so die Einschätzung von Landrat Winter. "3400 Kilometer ausgewiesene Radwege haben wir im Emsland. Hier in der Region ist das etwas ganz Besonderes."

Seit neun Jahren fällt jeweils am letzten Wochenende im April der Startschuss zum Anradeln. Organisiert und initiiert wurde es wieder von der Emsland-Touristik, gemeinsam mit allen örtlichen Tourist-Informationen, die die einzelnen Sternfahrten geplant hatten.

Das Festwochenende war neben dem Anradeln mit dem Sattelfest der Interessengemeinschaft Ems-Radweg und dem 25-jährigen Jubiläum von TIM verbunden. Geschäftsführer Manfred Büter sagte: "Wir haben lange geplant, viel organisiert und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis." Schon vor zwei Jahren habe er sich die ersten Gedanken gemacht und war am Sonntagmorgen etwas aufgeregt: "Ich habe noch nie so oft auf die Wetter-App geschaut und bin froh, dass sich die Sonne immer wieder blicken lässt." Allein acht TIM-Mitarbeiter seien den ganzen Tag unterwegs, um für Sauberkeit zu sorgen. "Dieses Wochenende ist zu einer Herzensangelegenheit geworden und es hat sich gelohnt."

Regionale KöstlichkeitenAuf dem Kunst-, Kultur- und Genussmarkt präsentierten sich diverse Vereine, Organisationen, Gastronomen und Gemeinden. Auch die Sponsoren ließen sich blicken, viele kamen sogar mit dem Rad, wie zum Beispiel Oliver Roosen, Vorstand der Sparkasse Emsland. 22 Kilometer legte er zurück. "Dutzende Kollegen sind mitgefahren, wir müssen unsere Fahrradregion schließlich unterstützen", erzählte er am Rande der Veranstaltung.

Sternenfahrten
Für die Ausarbeitung der Sternfahrten waren die örtlichen Tourist-Informationen zuständig. In Haren kümmerten sich Josef Ströer, Jessica Cordes und Ute Kohnen um die 146 Männer und Frauen, die unter den Marktdächern starteten. 2016 meldeten sich mehr Fahrradbegeisterte an als im Jahr zuvor. "Eigentlich liegen wir immer bei 120 Anmeldungen, ich weiß nicht, warum dieses Jahr so viele beim Anradeln mitmachen, aber es ist klasse", sagte Josef Ströer und blickte gen Himmel: "Hoffentlich haben alle ihre Regenjacken dabei." Hatten sie. In Haren hörte man um Viertel vor elf ein Raschelkonzert. Alle holten ihre Regenponchos aus dem Versteck, zogen die Mütze tief ins Gesicht und setzten an. Willi Robben und Rudi Robben hatten zu dem Zeitpunkt schon acht zurückgelegte Kilometer auf dem Tacho stehen.

Durchschlafen als Vorbereitung
Wie sich auf den Tag vorbereitet haben? "Durchgeschlafen haben wir", sagten beide und lachten. Sie waren zum zweiten Mal dabei, checkten vor Abfahrt noch Licht, Luft und Gangschaltung. "Wichtig ist, etwas zum Trinken dabei zu haben, und bei der Kleidung haben wir uns für das Zwiebelprinzip entschieden", erklärte Willi Robben. Und sein Gegenüber sagte schmunzelnd: "Wir haben Westwind, das ist gut, der treibt uns nach Meppen."An der Koppelschleuse angekommen, berichtete die Truppe von ihren Erlebnissen auf dem Weg nach Meppen. Vom Alten Markt ging es über den Brook, Hemsen und Borken nach Meppen. "Schnee und Hagel gab es gratis", stellte Willi Robben fest. Es habe ihnen aber nichts ausgemacht, nur die Füße wurden mit der Zeit etwas kalt. Von Haren bis Meppen brauchten sie eine gute Stunde, legten dabei 17 Kilometer zurück. Nach einer Mittagspause in der Kantine des Landkreises Emsland, wo sich alle 146 mit Schnitzel, Pommes und Bratkartoffeln stärkten, trudelten sie an der Koppelschleuse ein.

Gewinner der Tombola
Erst als die Gewinner der Tombola verkündet wurden, machte sich der Trupp wieder auf Richtung Haren. Über die drei Hauptpreise freuten sich Hedwig Kohnen, Werner Leigers und Marianne Schnieders.

Quelle: Fischer (Meppener Tagespost)

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